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Akademiker-Geschichte

Teil 2 Wie knackt frau einen zugepanzerten Betonbunker!? Ich versuch’s mal mit meinem „Guignol“. Guignol bedeutet „vorwitziger Clown“. Halt eben, einfach so wie ich bin! Also, ran an den Bunker!! Bei einem unserer vielen SMS fragte ich ihn, ob er mich auf einem meiner täglichen Spaziergänge mit meinem Hund begleiten möchte. Ja war die Antwort – trotz Regen – und wir verabredeten uns. Als ich am vereinbarten Treffpunkt ankam, war er schon da. Dabei war ich ausnahmsweise mal pünktlich und ohne die 10 min meiner sonst obligaten Verspätung. Er stand da, steif, auf Distanz bedacht, nicht mal ein Lächeln im Gesicht – dafür mit einer bissigen Bemerkung auf den Lippen. Ähhh – stopp – bin ich für das Wetter zuständig oder hat er zugesagt bei Regen mitzukommen? Tja, fängt ja schon gut an. Ich versuchte es mit Humor – oder mit „ist doch schön, dass es diesen Sommer schon wieder regnet“. In den folgenden Wochen, hatten wir uns einige Male verabredet. Entweder zu einem Spaziergang, einem Essen, einem Ausflug in die Stadt. Die Atmosphäre zwischen uns schwankte dabei von kalt bis warm. Ich versuchte immer wieder ein Gespräch in Gang zu bekommen, mit seltenem Erfolg. Ich fing an, ihn einfach nur zu beobachten, doch auch daraus wurde ich nicht richtig schlau. Ich bemühte mich, mich zu sein und hatte die grösste Mühe damit. Meine Art zu sein wurde abgeblockt. Lachen, fröhlich sein, unkompliziert, nicht alles so ernst nehmen und vor allem sich selber nicht als das Wichtigste anschauen? Fehlanzeige. Ich schaffte es zwei-drei-mal, seinen Panzer ein ganz kleines Stückchen aufzubrechen und war erstaunt was dahinter zum Vorschein kam. Ein hochsensibler Mann, feinfühlig, durchaus sanftmütig, manchmal kindlich – so als hätte er nie Kind sein dürfen. Ruhig in der Art, beeindruckend in seinen klaren Gedanken und ihrer Formulierung. Mich gefühlvolle Chaotin faszinierte das. Wieder unternahmen wir gemeinsam was. Und ich habe ihn sogar zum reden gebracht. Dabei habe ich mir „erlaubt“ ihm immer mal wieder zu widersprechen. Irgendwann meinte er, ich sei doch „Devot“ und dürfe ihm deshalb nicht immer widersprechen, auch würde ich mich ihm schon lange verweigern ich solle endlich mal mit ihm ins Bett und dort seine Sklavin sein. Mir verschlug’s die Sprache. Ich erklärte ihm, dass „Devot“ nicht gleich „Sklavin“ sei. Der Unterschied bestehe lediglich in einer „passiveren Handlungsweise“ beim Sex – jedoch nicht willenlos - und habe nichts mit „Sklavin“ zu tun, die keine eigene Meinung haben darf und alles machen muss, was der Dom will. Er wollte unbedingt wissen woher ich das habe. Auf diese Frage erhielt er keine Antwort. Dabei wurde er recht wütend. Seine Bemerkungen sassen tief, taten weh, waren schlicht und ergreifend deplaziert. Und – sie waren nicht die Einzigen, aber die Letzten.
10.9.09 17:41
 


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